Wie ich arbeite – und warum
Die Zeit rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt sowie das Eltern- und Geschwisterwerden kann zutiefst berührend sein – und zugleich herausfordernd, verunsichernd oder überwältigend.
In dieser Zeit verändern sich oft nicht nur äußere Umstände, sondern auch das eigene Erleben, Beziehungen und das Bild von sich selbst. Erfahrungen können nachwirken – im Körper, in Gedanken, Gefühlen und im weiteren Weg als Familie.
Jeder Mensch erlebt diese Zeit auf seine ganz eigene Weise – mit eigenen Geschichten, Hoffnungen, Erfahrungen, Unsicherheiten und Momenten, die vieles verändern können
Manches wird getragen und bereichert. Anderes hinterlässt Fragen, Irritationen oder Spuren, für die im Alltag oft wenig Raum bleibt.
In meiner Arbeit begleite ich Menschen genau in diesen sensiblen Lebensphasen – mit allem, was sie bewegt, beschäftigt oder herausfordert.
Menschen im Zusammenhang sehen
Dabei sehe ich Menschen nicht losgelöst von ihrem Umfeld oder einzelnen Situationen, sondern immer auch im Zusammenhang ihrer Beziehungen, Erfahrungen und Lebensrealitäten.
Denn vieles entsteht im Miteinander – in Beziehungen, die uns prägen, tragen und manchmal auch herausfordern.
Meine Arbeit ist deshalb geprägt von einem traumasensiblen, systemischen und bedürfnisorientierten Verständnis.
Mir geht es nicht darum, schnelle Lösungen zu finden oder Menschen vorschnell einzuordnen.
Vielmehr möchte ich einen Raum schaffen, in dem Gefühle, Gedanken, Unsicherheiten und Erfahrungen Platz haben dürfen.
Einen Raum zum Innehalten, Verstehen, Einordnen und Neu-Betrachten.
Wenn Vertrautes nicht mehr trägt
Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir unterschiedliche Wege, um mit Herausforderungen und belastenden Erfahrungen umgehen zu können.
Manchmal geraten wir jedoch an einen Punkt, an dem vertraute Wege nicht mehr ausreichen und vieles ins Wanken gerät.
Gerade Zeiten von Veränderung, Unsicherheit oder emotionaler Belastung können herausfordernd sein. Dann kann es entlastend sein, nicht alleine mit dem bleiben zu müssen, was gerade schwer geworden ist.
Und genau hier setzt meine Arbeit an.
Als psychosoziale Beraterin, Sozialarbeiterin und Traumafachberaterin begleite ich Menschen dabei,
Nicht mit dem Anspruch, alles sofort verändern oder „richtig“ machen zu müssen.
Oft geht es vielmehr darum, das eigene Erleben besser verstehen zu lernen und darauf aufbauend neue Möglichkeiten entdecken zu dürfen.
Für eine Begleitung braucht es dabei keine Diagnosen oder „großen“ Gründe.
Manchmal reicht bereits das Gefühl, dass etwas gerade schwer geworden ist und der Wunsch, damit nicht alleine bleiben zu müssen.
Ergänzende Begleitung
In meinen eigenen Erfahrungen und im Austausch mit vielen anderen Menschen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Elternwerden wurde immer wieder spürbar, wie viel Aufmerksamkeit oft dem Körperlichen und Medizinischen gilt – und wie wenig Raum manchmal für das bleibt, was emotional bewegt.
Für Gefühle, Unsicherheiten, innere Veränderungen oder Erfahrungen, die nachwirken.
Genau hier kann Begleitung unterstützen und einen Raum schaffen, in dem auch das emotionale Erleben Platz haben darf.
Meine Begleitung ersetzt aber keine medizinische, psychotherapeutische oder hebammengeleitete Betreuung, kann diese jedoch ergänzend begleiten.

